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CMO-Strategien für schwierige Budgetrunden
Budgetrunden scheitern selten an fehlenden Folien. Sie scheitern, wenn Marketing, Vertrieb und Controlling unterschiedliche Erfolgsdefinitionen mitbringen und niemand die Lücken benennt.
Eine belastbare CMO-Strategie beginnt deshalb mit einer gemeinsamen Sprache: Was zählt als Nachfragewirkung, was als Markenpflege, was als Pflichtinvestition? Ohne diese Trennung wirken Verschiebungen willkürlich.
Hilfreich ist eine kurze Entscheidungsmatrix mit drei Spalten: Wirkungshorizont, Reversibilität und Abhängigkeit von externen Partnern. Was leicht zurückholbar ist, darf experimenteller geplant werden.
In Gesprächen mit Marketingleitungen in Deutschland hören wir oft denselben Engpass: zu viele Parallelinitiativen, zu wenig Zeit für Stop-Entscheidungen. Strategie heißt hier auch, bewusst wegzulassen.
Ein strukturiertes Strategiegespräch vor der großen Runde spart später Eskalationen — besonders wenn Zahlen aus dem CRM und aus der Media-Abrechnung auseinanderlaufen.